Muggiotal – Mucho gusto!

Muggiotal – Mucho gusto!

Schon seit Jahren lieben wir das Tessin mit seinen grün bewachsenen Bergen und seinem mediterranen Klima. Leider sind wir längst nicht mehr die einzigen, welche die Schönheit des südlichen Schweizer Kantons entdeckt haben, deshalb kommt es an den bekannten Orten wie Locarno, Lugano, Maggiatal und Verzascatal zu einem regelrechten Ansturm dieser Gebiete, was uns natürlich weniger gut gefällt. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach unbekannten Tälern im Tessin gemacht und sind dabei auf das Muggiotal gestossen. Dieses ist von Chiasso mit einmal umsteigen im Postauto recht gut erreichbar und bietet ein atemberaubendes Naturspektakel. Genächtigt haben wir im Bed and Breakfast in Cabbio einem kleinen Dorf mit zwei Restaurants und ohne Lebensmittelladen. Wir sind begeistert von der Region, denn sie bietet ein noch fast gänzlich unberührtes Tessin-Erlebnis, welches wir so noch an keinem Ort erlebt haben. Auch wenn die Ortschaften nicht im schönen Rusticostil gebaut sind, versprühen sie doch einen tollen Charme. Die Wanderwege sind gut ausgebaut und das beste daran ist, dass man kaum anderen Leuten begegnet. Es lohnt sich ausreichend Lunch einzukaufen, denn nicht überall gibt es Restaurants, wo man sich verpflegen kann. Alles in allem können wir sagen Muggiotal – Mucho Gusto, wir kommen sicher wieder und werden noch viele weitere Wanderungen durch dieses einzigartige Tal machen!

Wanderung Cabbio (Muggiotal) – Sotto Gordona

Die erste Wanderung (Video) startet in Cabbio und führt über Arla zu dem wunderbaren Sotto Gordona, einer atemberaubenden Felsformation. Von dort geht es wieder hinunter nach Crotto und von dort zurück nach Bruzella. Wer will kann dann über die Mühle zurück nach Cabbio wandern.


Von Muggio auf den Monte Generoso

Ebenfalls empfehlenswert finden wir die Wanderung von Muggio auf den bekannten und leider überlaufenen Monte Generoso. Dabei kann man in Bellavista für die letzte Etappe die Zahnradbahn nehmen und dann von Monte Generoso über Scudellate wieder zurück nach Muggio wandern. Gerade der Abstieg vom Monte Generoso nach Scudellate ist wunderschön und nur noch von wenigen Wanderern genutzt.

 

Wandern in Coronazeiten

Wandern in Coronazeiten

Das Jahr 2020 hat unsere Welt verändert wie kaum ein anderes Jahr. Infolge der Coronakrise sind wir oft zu Hause geblieben, haben auf Fernreisen verzichtet und wir haben uns an Schutzmasken gewöhnt, welche nun unser Alltagsbild prägen. Selbst in den Bergen auf Wanderungen war man nicht sicher vor den Auswirkungen des Virus. Ich mag mich noch gut an eine Wanderung im Zürcher Tösstal erinnern, als wir auf einem nicht allzu schmalen Wanderweg einem älteren Ehepaar begegnet sind. Ich wurde vom Mann richtiggehend angeschnauzt, da ich offensichtlich nicht genug ausgewichen bin, um ausreichend Abstand beim Queren einzuhalten. Es zeigte sich schon dort, wie ungemein verschieden die Ängste der Menschen sind und wie anders die Abstandsregeln von jedem Menschen gehandhabt werden. Denn auf der gleichen Wanderung, sind wir auch vielen rüstigen Rentnern begegnet, welche das Gespräch mit uns gesucht haben und sich gerne auf einem Schwatz zu uns auf Bänkli gesetzt haben. Wie soll man sich also richtig verhalten? Es ist selbst in den Bergen kaum möglich, dass man sich korrekt verhält. Denn man sieht es andern Wanderern nun mal nicht an, ob sie zu den Corona-Ängstlichen zählen oder schon gar nicht an die Gefahren des Virus glauben.

Öschinensee Kandersteg

Von Bundes wegen gilt in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Schweiz eine strikte Maskenpflicht. Dies gilt natürlich auch für Bergbahnen, insbesondere für Gondeln und Standseilbahnen, in welchen die Gäste sehr nahe beieinander stehen oder sitzen. Wenn man diese Regeln und auch die gängigen Hygienemassnahmen einhält, steht einer unbeschwerten Wanderung in der Schweiz natürlich nichts im Wege. Im Gegenteil: Die Schweizer Bergwelt ist gerade in der Coronazeit ein beliebtes Erholungsgebiet, wo man sich fernab von Menschenmassen in der frischen Luft bewegen kann. Natürlich trägt die Krise auf in den Bergen seltsame Früchte, denn auf einmal tummeln sich an den bekannten Hotspots Stadtmenschen in Turnschuhen, welche zuvor noch nie einen Fuss auf einen Wanderweg gesetzt haben. Doch sind wir ehrlich: Begibt man sich an Orte, welche nicht mit einer komfortablen Bergbahn erschlossen sind und wo man erst einmal 2 Stunden Aufstieg auf sich nehmen muss, so ist man schon sehr bald alleine oder nur noch unter Gleichgesinnten. Denn auch heute sind die Leute, welche gerne einen steilen Wanderweg auf sich nehmen und sich mit einem Sandwich selbst verpflegen, bedeutend dünner gesät, als Leute die mit der Bahn hochfahren und sich dann in der Beiz verpflegen. Bild: Schweizer Touristen-Hotspot Öschinensee bei Kandersteg.

Maggiatal – Die Perle des Tessins

Maggiatal – Die Perle des Tessins

Der Kanton Tessin, welcher auch als Sonnenstube der Schweiz bezeichnet wird, zählt zu den beliebtesten Ferienregionen des Alpenlandes. Der Kanton überzeugt mit mediterranem Klima, einer grünen Vegetation, welche die Berge bis zu den Gipfeln begleitet, einem gut ausgeschilderten Wanderwegnetz und nicht zuletzt mit glasklaren Flüssen, welche zum Baden einladen. Nebst dem Verzascatal gilt das Maggiatal zu den schönsten Tälern der Region. Schon am Anfang des Tales bei Ponte Brolla zeigt sich der Fluss Maggia mit umwerfenden Felsformationen von seiner schönsten Seite. Etwas höher gelegen auf der Höhe von Avegnio liegt der bei Deutschschweizern äusserst beliebte Campingplatz „Piccolo Paradiso“, welcher ein idealer Ort für erholsame Familienferien und ein guter Ausgangspunkt für vielseitige Wanderungen ist. Auch wenn der Campingplatz mittlerweile 4 Sterne ausweist und zu den teuersten des Kantons zählt, konnte er sich doch einen Teil des alten Charmes bewahren. Gerade die wenigen verbliebenen Zeltplätze im oberen Bereich, verfügen immer noch über eine eigene Feuerstelle, bieten sehr gute schattige Plätze und sind umringt von Tessiner Steinwänden. Der untere Teil des Zeltplatzes wird heute zu einem grossen Teil von Saisonmietern belegt und es wurden eine ganze Reihe von Ferienbungalows gebaut, welche dem neuen Trend vom luxuriösen Campen Rechnung tragen.

Maggiatal Tessin Avegno

Welche Ausflüge von Avegno bieten sich an?

Wer mit seiner Familie eine kleine Wanderung machen möchte, der folgt vom Zeltplatz aus der Maggia bergwärts und üerquert den Fluss bei der ersten Hängebrücke. Von dort an folgt man einem wunderschönen Wanderweg, teils entlang des Flusses und schlussendlich hoch über dem Tag bis zu einem kleinen Rustico-Dorf. Die Wanderung, welche ca. 2 Stunden dauert, endet dann in Ponte Brolla, von wo aus man wahlweise mit dem Bus oder zu Fuss zurück nach Avegno reisen kann. Ein wirklich schöner Tagesausflug ist der Wasserfall Salto bei Dorf Maggia. Man nimmt den Bus von Avegno und fahrt bis zur Station Maggia Centrale. Dann folgt man der Strasse rechts und folgt den Wegweisern zum Wasserfall. Der Wasserfall Salto ist eine wahre Augenweide und ist ein Traum für ein erfrischendes Bad im kühlen Wasser. In den Sommerferien tummeln sich aber sehr viele Locals und Touristen an diesem bekannten Ort, es empfiehlt sich dann denn Wasserfall erst gegen den Abend zu besuchen. Ohnehin sind schattige Plätze ein seltenes Gut, was ebenfalls für die kühleren Abendstunden spricht.

Kindergeschirr für Outdoor Bereich?

Kindergeschirr für Outdoor Bereich?

Ihr fragt euch vielleicht was ein Artikel über Vintage Kindergeschirr auf einer Blogseite für Bergsportschulen zu suchen hat. Ich werde es euch erklären. Vor kurzen haben wir das gute alte Emaille Geschirr wieder entdeckt. Ihr kennt es vielleicht auch noch aus den alten Camping Zeiten, in welchen viele Familien Becher aus Metall mit einer Glasbeschichtung verwendet hatten, denn Emaille ist extrem robust und sehr leicht zu reinigen. Per Zufall sind wie letzten Monat auf das Kindergeschirr von YIV gestossen und haben uns als erstes in das tolle Design und die Haptik verliebt.

Emaille mit Gummi

Als wir aber unsere neuen Emaille Geschirrsets tetestet haben, ist uns ein weiterer Vorteil aufgefallen, welcher unter anderem auch im Outdoor Bereich zum tragen kommt: Da Emaille aus Metall gefertigt ist, ist es extrem hitzebeständig. Sprich man kann es auch in den Backofen legen und so z. B. Gratins oder Lasagne direkt im Teller oder in der Schale zubereiten. Es ist sogar möglich einen Emailleteller mit hohem Rand direkt auf der Herdplatte zu erhitzen und so Speisen zu kochen. Gerade im Outdoor Bereich können wir uns diese Vorteile sehr gut zu Nutze machen. Wenn ihr mit einem Gas- oder Benzinbrenner auf Wanderungen und Trekkings unterwegs seid, könnt ihr euch also das nächste mal allenfalls die Pfanne sparen, denn eine Tasse oder einen Teller aus Emaille könnt ihr direkt auf dem Brenner erhitzen und so euer Kaffee oder euer Mittagessen ganz einfach zubereiten. Das von uns getestete Geschirr verfügt zudem über Gummiabdeckungen, dank welchen die Gefässe auch wie „Tupperware“ genutzt werden können. Ihr könnt also Speisen und Resten darin platzsparend aufbewahren. Das Gewicht des Kindergeschirrs ist tief, was einem Einsatz im Outdoor Bereich natürlich auch entgegen kommt. Nicht schlecht, oder?

Das Vintage Design des von uns getesteten Schweizer Produkts hat es uns besonders angetan. So sehr, dass wir das Kindergeschirr auch für leckere Currys und diverse andere Speisen nutzen. Ich liebe es meinen Kaffee aus einer Emaille Tasse zu trinken. Denn das Material fühlt sich extrem wertig an, ist Geschmacksneutral und kommt zum Glück ganz ohne Schadstoffe aus, welche z. B. in Geschirr aus Plastik besonders oft enthalten sind. Weitere Infos zum Thema Emaille: https://www.chemie.de/lexikon/Email.html

Pischa – Vom Skigebiet zu Freeride Paradies

Pischa – Vom Skigebiet zu Freeride Paradies

Einst zählte Davos mit Parsenn, Jakobshorn, Rinerhorn, Schatzalp, Madrisa und Pischa sechs Skigebiete. Das kleine Gebiet Pischa brachte seine Gäste mit einer Gondel-Seilbahn und 3 Schleppliften auf den Gipfel des Sonnenhanges. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Weil das kleine, etwas abgelegene Skigebiet kaum mit seinen grossen Brüdern Parsenn und Jakobshorn konkurrieren konnte und rote Zahlen schrieb, wurde 2005 der Skilift Mittelgrat und 2015 der Skilift Flüelameder und Mitteltälli geschlossen.

© Sportbahnen Pischa

Heute ist nur noch die grosse Gondel in Betrieb und es werden keine Pisten mehr präpariert. Es gibt nur noch stündlich eine Busverbindung zur Talstation und zurück nach Davos Dorf. Wer das Gebiet aus früheren Zeiten kennt, dem wird diese Entwicklung schmerzen, denn das Skigebiet Pischa war bei Familien, Freestylern und Freeridern gleichermassen beliebt. Ende der 90er Jahre, war Pischa sogar der Hotspot von Snowboardern, denn das hügelige Gelände bietet schon von Natur aus, viele Kicker und Pipes, welche damals auch noch zusätzlich präpariert wurden.

© Sportbahnen Pischa

Heute ist Pischa ein reines Freeride Gebiet, denn es werden keine Pisten mehr präpariert. Bei Neuschnee bietet der breite Südhang diverse schöne Tiefschneeabfahrten, welche oftmals mit einem kurzen Hike erreicht werden können. Das früher rigorose Wildschutzgebiet wurde aufgehoben, damit ein Betrieb dieser Art überhaupt möglich ist. Die Tageskarte ist für CHF 46.- erhältlich und berechtigt zur Fahrt mit der Gondelbahn. Nebst den Freeride Routen unterhalb der Gondel ist Pischa auch ein sehr beliebter Ausgangspunkt für Skitouren. Es besteht ein kostenloser Shuttlebus ab der Parsenn Talstation.

Pischa bietet auch eine Langlaufloipe, einen Winterwanderweg und man kann mit Fatbikes und Airboards ins Tal rauschen. Die Mäderbeiz verwöhnt ihre Gäste mit lokalen Speisen und erfrischenden Getränken.

Mit dem E-Bike in die Berge

Mit dem E-Bike in die Berge

Möchten Sie auch schon lange ein E-Mountainbike kaufen und damit die Schönheit der Schweizer Berge  erkunden? Nun, wenn man ein E-Mountainbike kaufen möchte, hat man als allererstes die Wahl zwischen folgenden Arten: Dem Hardtail Mountainbike welches keine Federung am hinteren Teil des Rahmen hat, und dem Fully welches vorne und hinten gefedert ist. Am besten probiert man beide Arten aus und wählt somit die passendere aus.

E Mountainbike Schweiz
E-Mountainbike, perfekt für die Schweizer Berge

Jedoch ist für die Schweizer Berge ein Fully besser geeignet. Da es oft über Wanderwege und steinige Pisten geht, ist das Fully komfortabler. Apropos Pisten, von den unzähligen Routen für E-Mountainbikes in der Schweiz sticht vor allem eine hervor, in der Bergwelt der Plessur Alpen gelegen, fährt man hier durch traumhafte Täler in der Lenzerheide. Diese Strecke bietet auf 42 Kilometer einen Höhenunterschied von 2000 Meter. Die Route ist jedoch nicht allzu schwer zu befahren und eignet sich deswegen auch für die ganze Familie. Wenn man sich mehr Zeit auf diese Strecke lässt, um die atemberaubenden Ausblicke zu genießen, kann man schon mal den ganzen Tag in den Plessur Alpen verbringen. Sollte diese Route nicht genug sein, können Sie noch weitere Strecken erkunden, denn in der Schweiz gibt es in jedem Kanton einzigartige Radstrecken für E-Mountainbikes. Unklar ist jedoch, wie lange man mit den E-Bikes noch die Schweizer Berge erkunden kann. Im Moment gibt es zwar gesetzlich kaum etwas zu beachten, dies könnte sich aber bald ändern. Es wird an Gesetzen gearbeitet, die eventuell das befahren von Wanderwegen mit dem E-Mountainbike verbieten könnten. Sollte dies so durchgesetzt werden, wird es dann ausgeschriebene Radwege geben, die mit dem E-Bike genutzt werden können.

Was man als letztes natürlich noch wissen möchte ist: Wie weit komme ich mit meinem E-Mountainbike. Normalerweise geben die Hersteller der Akkus von E-Mountainbikes eine Reichweite von 130-200 km an. Dies variiert jedoch stark. Abhängig vom Fahrverhalten kann dies mehr oder weiniger betragen. Natürlich kann man sich ein E-Mountainbike mit abnehmbaren Akku kaufen. Somit hat man die Chance, noch einen zweiten Akku mitzunehmen. Sollte man einen festen Akku haben, so kann man diesen an eine der vielen Ladestationen in der Schweiz aufladen. Dies sind Stromtankstellen für E-Autos, welche auch für E-Bikes benutzt werden können. Allein in der Schweiz gibt es mehrere hundert von diesen. Auf handlichen Smartphone Apps kann man sich auf einer Karte anzeigen lassen, wo sich diese E-Tankstellen befinden und somit seine Tour planen. Hier finden Sie die E-Bike Ladestationen im Kanton Graubünden. Und jetzt kann das Abenteuer in den Schweizer Bergen losgehen!

5-Seen Wanderung Pizol

5-Seen Wanderung Pizol

Eine der schönsten Panoramawanderungen in der Schweiz, im Kanton Sankt Gallen, ist die 5-Seen-Tour. Ein gut ausgebauter Wanderweg, der 10,6 Kilometer lang ist und ungefähr 4:30 Stunden dauert, führt durch die alpine Landschaft. Der abwechslungsreiche Weg führt bei fünf Bergseen mit kristallklaren Wasser vorbei und bietet Einblicke in das Sardona UNESCO Weltnaturerbe. Gemsen, Steinböcke oder auch Adler kann man mit etwas Glück auf der Wanderung entdecken. Vom Bodensee bis zum Rheintal reicht der Panoramablick.

Mit der Pizolbahn gelangt man zum Ausgangspunkt der Wanderung in drei Abschnitten von Wangs bis zur Pizolhütte, die auf 2.227m am Wangsersee liegt. Nach einem einstündigen Aufstieg gelangt man zur Wildseeluggen, wo man einen sehr schönen Ausblick auf die Bündner, die Ostschweiz und die Österreichischen Alpen bekommt. Die nächste Station ist der idyllische Wildsee. Hier bietet sich das Panorama des Pizolgletschers und den Grauen Hörnern, die ein Foto wert sind.

Bergsee Schweiz

Den malerischen Schottensee erreicht man nach einem kurzen Abstieg. Danach geht es über die Schwarzplangg, wo man schließlich den dunklen Schwarzsee, der auf 2.368 m liegt, erreicht. Hier lassen sich Gemsen oder auch Adler gut beobachten. Den letzten der fünf Seen, den Baschalvasee, erreicht man, wenn man den Abstieg im Osten des Gamidaurs nimmt. Über zwei Abschnitte kehrt man mit der Bergbahn bei der Station Gaffia wieder nach Wangs zuruck.

Obwohl der Weg eine durchgehende Trasse hat, empfiehlt es sich Trekkingschuhe zu verwenden. Damit die Anreise gut gelingt, kann man von Westen kommend auf der A3 die Ausfahrt Sargans nehmen. Von Osten kommend nimmt man die Ausfahrt Sargans auf der A13 und fährt über die Bahnhosstrasse nach Wangs. Danach findet man am Parkplatz der Pizolbahn in Wangs einen geeigneten Parkplatz.

Raclette und Schneesport in Zermatt

Raclette und Schneesport in Zermatt

Restaurants in Zermatt servieren Raclette, Käse- und Fleischfondue sowie Zermatter Lammspezialitäten. Ein besonderes Highlight stellt das Iglu-Dorf mit freier Sicht auf das weisse Matterhorn und einem sämigen Fondue mit regionalem Bergkäse dar. Zermatt ist bekannt für seinen Wintersport. Das höchstgelegene Skigebiet der Schweiz ist Treffpunkt für globale Begeisterte des Skisports. Besucher erhalten ideale Skitage mit zahlreichen Pistenkilometern, einmaligen Abfahrten in Kombination mit Sonne und Schnee.

Auf etwa 3883 Metern Höhe befindet sich mit dem Matterhorn ski paradise das höchstgelegene Skigebiet der Schweiz. Einmaliges Skivergnügen erwartet die Gäste auf 360 Kilometer langen Pisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Das Skigebiet wartet mit neuen Liften und Bergbahnen sowie der neue in Betrieb genommene Matterhorn glacier ride auf die Besucher. Das Rahmenprogramm umfasst einmalige Gourmet-Erlebnisse und vielzitierte Après-Ski-Abende.

Neben dem schneesicheren Gletscher sind in diesem einzigartigen Skiparadies an 365 Tagen im Jahr Skifahren, Snowboarden und Winterwandern zwischen der Schweiz und Italien möglich. Die schneesichere Region ist eine der am Besten ausgebauten und grössten globalen Skiarenen mit einen einzigartigen Angebot an Wintersport.

Schneesport vor der Kulisse des Matterhorns: Zermatt

Nur Zermatt offeriert unveränderte Hänge für die ersten Schneeabfahrten. Unvergessliche Skiabenteuer und Freeride-Abfahrten bieten 38 Berge. Ein Adrenalinschub ausserhalb der Zivilisation bietet Heliskiing. Der schönste Traum wird in Zermatt Realität. Nach dem Erreichen des Viertausenders ist nur noch der Himmel sichtbar und schon beginnt das Abenteuer als Erster die weissen Schneehänge in die Zivilisation herabzufahren.

Zahlreiche Schneesportler lieben Abenteuer abseits der öffentlichen Pisten und empfinden dies als absolute Freiheit. Das Freeriden wird immer beliebter. Ein Vergnügen, welches sich Sportler nicht entgehen lassen sollten. Allerdings bewegen sich Freerider auf nicht gesicherten Arealen und alpine Gefahren sind vorhanden. Das Matterhorn ski paradise offeriert 36 Kilometer gesicherte und nicht präpariertes Gelände.

Mitten in dieser einmalige Bergkulisse erwartet sie Skifahren, Heliskiing, Snowboarden, Bergsteigen, Skitouren, Biken, Wandern und additionale Abenteuer. Nutzen Sie einen Outdoor-Sport-Experten, der als einheimischer Begleiter. Zermatter Bergführer gibt es bereits seit 188 und Skilehrer seit 1929. Zermatter Bergführer besitzen globalen Ruhm. Ihre besonderen Merkmale sind ihre Verantwortung,Behutsamkeit und Ruhe. Sie nehmen ebenfalls an grossen Anlässen in Zermatt wir dem Folklore Festival teil.

Neben den markierten Pisten finden Sie unberührte Schneehänge und stellen ein Paradies für Freerider dar. Der Lebensraum zahlreicher Wildtiere wird durch Wildschutzgebiete festgelegt, die Flora und Fauna durch Schutzzonen schützen. Das Wild- und Waldschutzgebiet beinhaltet sechs Schutzwälder und 10 Wildschongebiete, in denen Gämse, Rehe, Schnee- und Birkhühner, Steinböcke sowie Schneehasen leben.

 

Bergsport in Samnaun

Bergsport in Samnaun

Samnaun darf sich wohl zu Recht als eines der besten Bergsportgebiete der Schweiz bezeichnen. Neben den Pisten hält Samnaun zahlreiche Winterwanderwege bereit. Mit der ganzen Familie können einfache Wald- und Rundwanderungen sowie die ein wenig anspruchsvolleren Höhenwanderungen durchgeführt werden. Die markierten Wege entführen Besucher in eine einmalige natürliche Kulisse. Eine Kinderattraktion stellt der Erlebnisweg der Murmeltierkinder Murmina und Murmin mit zehn Erlebnisstationen dar. Zahlreiche Wanderwege eignen sich ebenfalls für Schneeschuhwanderungen. Pure Romantik bietet auch eine Kutschfahrt durch die verschneite Winterlandschaft.

Traumhafte Bedingungen für Wintersport in Samnaun

Abseits der Piste stehen vier Kilometer zum Teil beleuchtete Langlaufloipen bereit. Drei Sportgeschäfte erlauben das Ausleihen des Langlaufequipments. Zudem befinden sich viele künstliche und natürliche Eisplätze in Samnaun. Weitere Attraktionen stellen eine 5000 Meter lange Naturrodelbahn und eine Eisstockschiessanlage auf dem Eislaufplatz in Samnaun dar. Sie haben die Option zum Nachtrodeln auf einer beleuchteten Rodelbahn. Weitere Top Events stellen das Mondschein Skifahren auf frisch präparierten Skipisten mit einem bequemen Hüttenabend und Schweizer Köstlichkeiten dar. Bei einer Wildbeobachtung erhalten Teilnehmer Informationen über die unterschiedlichen Tier- und Vogelarten. Steinböcke, Bartgeier oder sogar Steinadler können sogar beobachtet werden.

Die Vorzüge des Skigebiets bestehen im grössten zusammenhängenden Skigebiet der Ostalpen mit vielfältigen Pisten und Schwierigkeitsgraden. Es herrscht auf 238 km hervorragende präparierte Pisten eine Schneesicherheit von November bis Anfang Mai. Zwischen 1’000 und 2’900 Metern befinden sich traumhafte Pisten und Hänge mit Tiefschnee. Es erwarten Sie 45 hochmoderne Bergbahnen und Liftanlagen. Darunter befindet sich die erste globale Doppelstockbahn. Skiferien in Samnaun sind besonders zu empfehlen. Neben dem grenzüberschreitenden Skigebiet Samnaun/Ischgl gibt es ein echtes Wintersport-Eldorado in der 30 Grad Arena. Zünftige Après-Snow, Livemusik, Partymusik und Show bilden den perfekten Abschluss für einen idealen Skitag.

Malediven in der Schweiz

Malediven in der Schweiz

Träumen Sie von Malediven Ferien, möchten aber nicht stundenlang in einem Flugzeug sitzen um an türkisblauem Wasser zu entspannen? Es gibt eine gute Alternative zum indischen Ozean und diese liegt praktisch direkt vor Ihrer Haustüre. Im Schweizer Kanton Graubünden, ganz in der nähe des trendigen Skigebietes Laax liegt der Caumasee, welcher mit einer Insel in der Mitte und Wasser in verschiedenen Türkistönen wahrlich an die Inselperlen der Malediven erinnert. Sie dürfen zwar nicht ganz mit karibischen Wassertemperaturen rechnen, dafür ist der See klar, immer erfrischend und ohne jegliches Salzwasser, das für brennende Augen bei Kindern sorgen könnte. Der See wird via Flims Waldhaus erreicht und um das Ganze noch etwas spektakulärer zu machen führt seit 1937 eine Standseilbahn zum See, damit das Schweizer Südsee Paradies auch ohne Schweissperlen erreicht und wieder verlassen werden kann. Auch für das kulinarische Wohl ist gesorgt, es gibt ein Restaurant, welches direkt am See liegt. Die Region rund um Flims und Laax hat nebst dem Caumasee natürlich auch sonst noch sehr viel zu bieten.

Bergsee wie Malediven
Caumasee bei Flims (Foto © flims.com)

Ein riesiges Wandergebiet erstreckt sich über das gesamte Liftnetz der Bergbahnen. Es laden diverse gut ausgebaute Wanderwege in verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu Spaziergängen und Klettersteigen ein. Ende August lockt das Openair Lumnezia mit einem jährlich besser werdenden Lineup die Lokalbevölkerung und auch immer mehr Besucher aus der ganzen Schweiz in die Bünder Bergwelt. Für alle welche nicht auf Camping stehen, lohnt sich eine Übernachtung in Laax oder Flims, es gibt sogar Hotels welche für diesen Anlass einen Shuttlebus eingerichtet haben. Sobald der Herbst dem kühleren Wind des Winters Platz macht und die Berggipfel sich vom ersten Schnee weiss einfärben, laufen die Vorbereitungen für den Winterbetrieb im Skigebiet auf Hochtouren. Beschneiungsanlagen nutzen schon im November tiefe Temperaturen um künstlichen Schnee zu produzieren und die ersten Pistenmarkierungen werden gesteckt. Denn schon Ende November oder Anfangs Dezember öffnet bei guten Schneeverhältnissen die ehemals weisse Arena ihre Pforten und heisst seine Gäste in einem der besten Skigebieten der Schweiz willkommen. Was wir leider nicht in Erfahrung bringen konnten ist, ob man im Winter auf dem Caumasee auch Schlittschuh laufen kann.