Pischa – Vom Skigebiet zu Freeride Paradies

Pischa – Vom Skigebiet zu Freeride Paradies

Einst zählte Davos mit Parsenn, Jakobshorn, Rinerhorn, Schatzalp, Madrisa und Pischa sechs Skigebiete. Das kleine Gebiet Pischa brachte seine Gäste mit einer Gondel-Seilbahn und 3 Schleppliften auf den Gipfel des Sonnenhanges. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Weil das kleine, etwas abgelegene Skigebiet kaum mit seinen grossen Brüdern Parsenn und Jakobshorn konkurrieren konnte und rote Zahlen schrieb, wurde 2005 der Skilift Mittelgrat und 2015 der Skilift Flüelameder und Mitteltälli geschlossen.

© Sportbahnen Pischa

Heute ist nur noch die grosse Gondel in Betrieb und es werden keine Pisten mehr präpariert. Es gibt nur noch stündlich eine Busverbindung zur Talstation und zurück nach Davos Dorf. Wer das Gebiet aus früheren Zeiten kennt, dem wird diese Entwicklung schmerzen, denn das Skigebiet Pischa war bei Familien, Freestylern und Freeridern gleichermassen beliebt. Ende der 90er Jahre, war Pischa sogar der Hotspot von Snowboardern, denn das hügelige Gelände bietet schon von Natur aus, viele Kicker und Pipes, welche damals auch noch zusätzlich präpariert wurden.

© Sportbahnen Pischa

Heute ist Pischa ein reines Freeride Gebiet, denn es werden keine Pisten mehr präpariert. Bei Neuschnee bietet der breite Südhang diverse schöne Tiefschneeabfahrten, welche oftmals mit einem kurzen Hike erreicht werden können. Das früher rigorose Wildschutzgebiet wurde aufgehoben, damit ein Betrieb dieser Art überhaupt möglich ist. Die Tageskarte ist für CHF 46.- erhältlich und berechtigt zur Fahrt mit der Gondelbahn. Nebst den Freeride Routen unterhalb der Gondel ist Pischa auch ein sehr beliebter Ausgangspunkt für Skitouren. Es besteht ein kostenloser Shuttlebus ab der Parsenn Talstation.

Pischa bietet auch eine Langlaufloipe, einen Winterwanderweg und man kann mit Fatbikes und Airboards ins Tal rauschen. Die Mäderbeiz verwöhnt ihre Gäste mit lokalen Speisen und erfrischenden Getränken.

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